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Zum letzten Mal ...

28.09.2018    

Irgendwann kommt für uns alle das Ende. Es gibt ganz verschiedene Enden. In der Bibel steht auch etwas vom Ende: Das Ende kommt «unerwartet». Und oft ist es auch im Alltag so. Man weiss, wann das Ende da ist, und trotzdem ist es dann irgendwie überraschend, schnell. Mit dieser Kolumne findet meine Zeit als HEV-Kolumnenschreiber ein Ende. Betonung auf «HEV», denn bald geht es anderswo weiter – für den Kolumnenschreiber ...

Nun sitze ich also hier auf einem Holzstuhl der theologischen Fakultät und schaue hinaus in den blauen Himmel. Wie ging das doch alles schnell vorbei: 18,5 Jahre HEV, und schon ist es Geschichte. Ich möchte mich bei allen entschuldigen, denen ich Unrecht getan habe. In all den Jahren durfte ich aber auch sehr vielen Menschen in Sachen Immobilien helfen. Das möchte ich auch weiterhin tun – genug Erfahrung habe ich ja jetzt. Wenn Sie Fragen bezüglich Immobilienkauf oder -verkauf haben, erreichen Sie mich entweder unter meiner Anschrift: Ansgar Gmür, Höhenweg, Affoltern am Albis, oder über den HEV Schweiz. Ihnen allen danke ich für das Lesen meiner Kolumnen, für die Tausenden von Reaktionen in all den vielen Jahren! Ich bin enorm dankbar dafür. Apropos dankbar: Viele Leute fragten mich, wo ich das nächste Mal predigen werde? Am Sonntag, 21. Oktober 2018, um 10 Uhr, in der reformierten Kirche Bonstetten / ZH zum Thema Dankbarkeit. Alle sind herzlich willkommen.

Ihr dankbarer Ansgar Gmür

Ein Pfarrer will ein Ross kaufen. Der Rosshändler: «Ich kann Ihnen dieses Ross empfehlen. Bei ‹Gott sei Dank› rennt es los und bei ‹Amen› bleibt es stehen». «Gut, das nehme ich.» Der Pfarrer reitet los. Nach einiger Zeit merkt er, dass sein Ross direkt auf eine Klippe zurennt. Vor Schreck kann er sich nicht mehr an das Wort erinnern, mit dem er das Pferd anhalten kann. Also betet er: «... Amen!» Das Ross bleibt wie angewurzelt vor der Klippe stehen. Daraufhin seufzt der Pfarrer: «Gott sei Dank!» ...

Fritz und Franz haben Nüsse geklaut. Damit sie nicht entdeckt werden, schleichen sie in die offen stehende Leichenhalle. Dort wollen Sie die Beute aufteilen. Vor der Tür verlieren sie noch zwei Nüsse. «Eine für dich, eine für mich; eine für dich, eine für mich», murmeln sie. Der Sigrist kommt vorbei und hört die Stimmen. Ihm sträuben sich die Haare. Er läuft zum Pfarrer: «Herr Pfarrer, in der Leichenhalle handelt Gott mit dem Teufel die Seelen aus!» Der Pfarrer schüttelt nur den Kopf und geht mit dem Sigrist leise zur Leichenhalle. «Eine für dich, eine für mich; eine für dich, eine für mich. So, das sind jetzt alle. Nun holen wir uns noch die beiden vor der Tür!»